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grauer Regenbogen-Loop





In der kalten Jahreszeit gehört er einfach zu meiner Grundausrüstung:
Der Loop - mein heutiger Alltagsheld!

In letzter Zeit bin ich ja dazu übergegangen zu jedem neu genähten Shirt gleich einen  passenden Loop zu fabrizieren - so wie hier oder da oder dort. Trotz meiner Liebe zu kräftigen Farben habe ich manchmal Lust auf Basisteile. Und dieser Loop ist eines!

Der graue Nici-Stoff stammt von einer Jacke aus dem vorigen Jahrtausend.
Die grauen Ringel gehörten zu meiner allerersten Shelly, die mittlerweile meinen Ansprüchen einfach nicht mehr gerecht wurde.
Die Regenbogenstückerl sind aus der Restlkiste zusammengesucht.
Totales Upcycling, so mag ichs gern!

Schönen Gruß an alle anderen Dienstags-Creativen! Auf zur Rainbow-Style-Week-4!




November 12tel




Ich hab so eine riesige Freude mit diesem 12tel Projekt!
Was für schöne Momente hab ich da im letzten Jahr eingefangen!
Und machen ein paar Fotos schon einen richtigen Film?


Lila graue Ringelsocken




Stricksocken trage ich 361 Tage im Jahr.
Dieses neue Paar schicke ich zu RUMS.







Dusty

Der kleine Fuchs hat das Planes-Fieber aus dem Kindergarten nach Hause geschleppt...


Dusty wohnt nun bei uns zu Hause, auf dem Ottobre Schnitt Fall Basic 4/13.
Ich habe das Flugzeug aus einem weißen T-Shirt ausgeschnitten und mit schwarzem Faden aufappliziert. Die orangen Teile sind mit Stoffmalfarbe angemalt.
Der Pilotenname ist aus einer Veloursbügelfolie entstanden, der Frachtschein am Ärmel stammt von einer alten Papa-Weste.

Den Kennern unter euch dürfte auffallen, dass das Fahrwerk fehlt. Böse Zungen behaupten, die Mutter hätte es vergessen. In Wahrheit hat unser Dusty ein einziehbares Fahrwerk, damit kann er nämlich besonders schnell fliegen. 

Andere böse Zungen behaupten, die Sterne seien  nur auf dem Shirt um ein Loch zu überdecken. Angeblich bei einer Auftrennaktion entstanden... In Wahrheit ist der Pilot fünf Jahre alt, deshalb gibt es fünf Sterne am Leiberl.

Bevor hier noch weiter Gerüchte aufkeimen flitzen wir mit Dusty zum 100. Cradienstag, My kid wears, Made4Boys und Kiddikram.





Weihnachtskleid Sew-Along




Ich weiß zwar nicht so genau wann,
aber ich werde mitmachen!

Ein Knotenkleid solls werden...

Genauer Pläne folgen!

Mehr feine Ideen findet ihr hier.

ICH-BIN-ICH

Das kleine ICH-BIN-ICH ist ein Klassiker der österreichischen Kinderliteratur. Ein Kinderbuch-Regal ohne dem bunten Tierchen ist in Österreich schwer vorstellbar. Ob es in Deutschland und der Schweiz auch so bekannt ist? Falls nicht, ich kann es euch wärmstens empfehlen!



Auf der bunten Blumenwiese
geht ein buntes Tier spazieren,
wandert zwischen grünen Halmen,
wandert unter Schierlingspalmen,
freut sich, dass die Vögel singen,
freut sich an den Schmetterlingen,
freut sich, dass sichs freuen kann.
Aber dann...

Aber dann
stört ein Laubfrosch seine Ruh
und fragt das Tier: "Wer bist denn du?"
Da steht es und stutz
und guckt ganz verdutzt
dem Frosch ins Gesicht:
"Das weiß ich nicht."
Der Laubfrosch quakt und fragt: "Nanu?
Ein namenloses Tier bist du?
Wer nicht weiß, wie er heißt,
wer vergisst, wer er ist,
der ist dumm!"
Bumm


Also begibt sich das Tierchen auf Entdeckungsreise. Es möchte so gerne wo dazugehören. Alle Tiere machen sich lustig über sein Aussehen.

Zwischen hohen grünen Halmen
geht das ICH-BIN-ICH spazieren,
dreht sich nicht mehr hin und her,
denn es ist - ihr wisst schon wer.

Läuft gleich zu den Tieren hin:
"So, jetzt weiß ich wer ich bin!
Kennt ihr mich?
ICH BIN ICH!"

Alle Tiere freuen sich,
niemand sagt zu ihm: "Nanu?"
Schaf und Ziege,
Pferd und Kuh,
alle sagen:
"Du bist du!

Auch der Laubfrosch quakt ihm zu:
"Du bist du!
Und wer das nicht weiß,
ist dumm!"
Bumm.

Unser kleines ICH-BIN-ICH schicken wir zum
Creadienstag, Made4Boys und Kiddikram.

Außerdem findet ihr hier, im verfuchsten Klassenzimmer, Schulmaterialien dazu.


Meine Wunsch-Schürze


Versuch einer Umsetzung bei Knuddelwuddels Sew-Along.

Draußen...

... findet ihr mich und meine Schulkinder in jeder großen Pause.



       Regen? Geht bitte, da gibts Jacken!
       Sturm? Ph!
       Frost? Jaaaacken!
       Schnee? Juhu!
       Sonne? Ur fad.
       Hagel? Na gut... erwischt.

Beauty is where you find it!
Neuerdings auch filmisch... Dramqueenatwork sucht Momente, die sich ganz richtig anfühlen. Bitte sehr!

Lila Hose oder Das Ende vom Anfang

Nach 24 Kinderhosen,
einer Latzhose für den Ehemann
und einer schwer verpfuschten eigenen Hose...
...hab ich einen Neuanfang gewagt. Paridae hat zum Hosen Sew-Along aufgerufen.

Schnitt: Curvy Fit, Ottobre 5/12, Gr. 46
Stoff: Bio-Cord von Lieblingsstücke

Meine Änderungen:
Hosenbeine verlängert, an der rückwärtigen Naht ab der Passe insgesamt 5cm schmäler als am Schnitt.

Die lila Hose ist tragbar mit laaangen Pullovern oder meinen geliebten Rollovers. Einen besseren Status bekommt sie leider nicht. Das Beste an ihr ist einfach, dass sie perfekt zu meinen neuen Waldviertler-Schuhen passt, das wars dann aber auch schon.


 
Was werde ich ändern?
         Ich weiß es nicht so genau!
         Ich wäre dankbar für Tipps!

Bund muss noch enger werden.
Am Oberschenkel ist vorne und hinten zu wenig Stoff.
Die Schritttiefe stimmt nicht - die Änderung bereitet mir das größte Kopfzerbrechen. Wahrscheinlich brauche ich "einfach" hinten mehr Stoff?
Soll ich den oberen Teil eine Nummer größer zuschneiden?

Meine lila Hose ist der Anfang vom Ende. Der Sew-Along endet und ich bin am Anfang eines (hoffentlich!) irgendwann mal perfekten Schnittes.
Liebe MMM-Mädels, ich wäre dankbar für Tipps. Oft sehen anderen Augen notwendige Änderungen viel klarer.


Kaiserschnitt? Ich doch nicht! Oder: Respektlosigkeit vor dem Leben

Mamimade hat heute bei Remember the Times das Thema Newborn ausgegeben. Ich habe hier schon mal anklingen lassen, dass unser Start schwer war. Beim Bloggen hab ich immer wieder mal ein Problem: Was erzähle ich euch (und der ganzen restlichen Welt), was ist mir zu privat? Nach einigem Zaudern habe ich mich entschlossen unsere Geschichte genauer zu erzählen.

In der Schwangerschaft wird man zwangsläufig immer wieder mal auf die Geburt angesprochen. Fürchtest du dich nicht? NEIN, war immer meine Antwort, ich freue mich darauf.



Nach über 30 Stunden war mein Muttermund endlich verstrichen, die Hebamme meinte: In einer Stunde ist er da. Es war zwar sehr zach, aber alles gut.
Plötzlich: Totaler Wehenstillstand. Aus vollem Geschäft heraus waren sie plötzlich weg, futsch, total abgedreht. Mein Körper (sein Körper?) wusste es da wohl schon besser... Das war bisher definitv die seltsamste Erfahrung meines Lebens!
Hilft nichts, Wehen mussten her, also wurden sie mit Medikamenten wieder in Gang gebracht. Was folgten waren ein paar wirklich üble Stunden.

In der Zwischenzeit hatten es mein Kind und ich geschafft uns in eine geburtsunmögliche Lage zu bringen, sein Kopf war überstreckt. Zum Schluss wurde es noch richtig dramatisch, die Herztöne wurden schlecht und innerhalb ganz, ganz kurzer Zeit wurde er mittels Kaiserschnitt geholt.

Meinem Kind ging es sofort gut. Die ersten Stunden des Lebens hat sich sein Papa liebevoll um ihn gekümmert, während ich in meiner Narkose dahindämmerte. Meine erste Erinnerung setzt 5 Stunden nach der Geburt ein. Der erste Schrei? Das Suchen nach Milch? Das erste Bad? Ich war nicht dabei.

Da der Kaiserschnitt sehr flott war, hatte ich auch eine dementsprechende Narbe und in den ersten Wochen Probleme beim Heben, Liegen... Trotzdem habe ich das Gefühl, dass diese dramatische Geburt in den ersten Monaten keine wirklichen Probleme bei mir verursacht hat.  Mein Mann hat mehr gelitten, er hatte in den letzten Minuten wirklich Todesangst um uns beide.


Warum gerade wir zwei so eine schwere Geburt hatten?
Ich weiß es nicht, es muss nicht immer für alles im Leben eine Erklärung geben. Aber in den letzten Jahren hab ich mir schon so meine Gedanken gemacht.

Ich bin eine sehr energiegeladene Person, ich habe viel Kraft und packe gerne an, kann viel. Manchmal bin ich dadurch zu laut, zu schnell, überfahre und überfordere andere. Aber so ist mein Wesen. Nichts ist nur positiv oder negativ.

Kaiserschnitt? Kam für mich nie in Frage. Kinder bringt frau durch eigene Kraft auf die Welt! Man kann doch alles, wenn man sich nur fest genug anstrengt! So ähnlich dachte ich immer. Mit genügend Kraft, Willen,... geht alles.


So ein Schmarrn! Man kann nichts im Leben erzwingen. Und schon gar nicht, wenn eine andere Person im Spiel ist. Man kann seine Kinder zu NICHTS zwingen. Diese Erkenntnis hat mich mein Sohn gelehrt. Schon ganz am Anfang seines Lebens hat er klargemacht:

Ich bin eine eigenständige Persönlichkeit.
Du kannst es total gut mir mir meinen, aber ich gehe meinen Weg.

Rückblickend betrachtet war meine Einstellung zur Geburt respektlos. Mal schnell hingehen, sich feste anstrengen und dann mit dem Kind glücklich heim... respektlos! Ich habe damals noch nicht verstanden, welch große Aufgabe es ist einem eigenständigen Wesen das Leben schenken zu dürfen. Zu anderer Zeit oder in einem anderen Land hätten mein Sohn und ich die Geburt nicht überlebt. 

Ich bin ein ordentliches Stück demütiger geworden. Dankbarer. Ergriffener von der Großartigkeit der Schöpfung. 






Abendrot



Nur in den Wintermonaten ist das Abendrot von meinem Computer-Platz wunderbar zu sehen. Im Sommer gibts "nur" Ausblick auf eine grüne Wand.

Liebe Grüße an die Himmelsfreunde!


Hosen-Näherei


Bei Paridae treffen einander die fleißigen Hosen-Näherinnen heute zum zweiten Mal - ich bin schon fast fertig! Juhu!
Der Schnitt Curvy Fit aus der Ottobre 5/2012 sitzt richtig gut, Ich musste nur beim Bund eine kleine Änderung vornehmen. Die nächste Hose, die ich in den nächsten Tagen beginnen werde, wird am Oberschenkel ein wenig weiter, sonst passt alles, wenn man mal von der obligatorischen Schnittverlängerung absieht... ;-)