Top Social

Jänner 12tel


Mein 12tel Blick 2015!

Ich nehme euch mit nach Füllersdorf, ins Hintaus. Wenn ihr mehr übers weinviertlerische "Hintaus" erfahren wollt, dann lest in diesem Post nach.

Am Wegesrand liegt mein heuriges Fotomotiv, der Weinkeller der Familie Summerer. Die Summerers sind Bauern mit Leib und Seele. Unglaublich viele Tiere tummeln sich auf ihrem Hof herum. Rinder, Schafe, Ziegen, Hühner, ein Esel, zwei Hängebauchschweine, Hund und Katz...


Der Weg führt über Äcker zum Waldrand.
Rechts wohnt ein Teil der Rinder, sie sind das ganze Jahr draußen.
Links seht ihr die Streuobstwiese.

Ich bin nun schon das dritte Jahr beim 12tel BLick dabei, ich werde euch heuer einen 3-Jahres-Blick zeigen. Wie unterschiedlich schon der Jänner ist!

2013 gab es den ganzen Jänner eine geschlossenen Schneedecke, was hier im Weinviertel wirklich selten ist.
2014 gab es kein einziges Flankerl Schnee, was nun auch wieder unüblich ist.
2015 ist ganz klassisch! Ein bisserl Schnee, zum Rodeln reichts gerade. Dann stapft man tagelang durch Matsch, bis die nächsten paar Zentimeter wieder vom Himmel fallen.


Ich habe mich schon richtig auf den heutigen Tag gefreut! Ich bin so gespannt, worauf ihr dieses Jahr blicken werdet!



Pingpong 1


Ich habe wieder eine neue, kreative Spielwiese für mich gefunden, ich spiele Bilder-Pingpong!

Das ist eine Aktion von jahreszeitenbriefe und Schreibtischwelten. Jeden ersten Dienstag im Monat postet eine der beiden ein Bild. Es dient als Anregung zum Weiterarbeiten. Verfremden, dazudichten, vertexten, interpretieren,... alles ist erlaubt!

Ich habe mir vorgenommen mein "Pong" jedes Monat stofflich zu interpretieren. Diesmal war ich sehr nah dran an der Vorlage, bin gespannt wohin mich das Pingpong noch führen wird.


Hier seht ihr also meine Interpretation. Enstanden ist eine Charlie-Bag. Sie ist ein komplettes Upcycling. Das Himmelsblau war mal ein Leintuch meines Onkel Gerhards, das Rot ein zu heiß gewaschener Wollpulli und das Weiß stammt aus einer Hose meiner Schwester. Das Schnürl ist neu.

Die Tasche ist ungefüttert, ich hätte es sonst nicht zu RUMS geschafft. Hat aber auch den Vorteil, dass ich nun eine Nottasche habe, die sich schnell wo reinstopfen lässt - kann man am Bild ja gut erkennen... Bügeln war nicht mehr drin, ich hab versucht die letzten Sonnenstrahlen fürs Foto einzufangen.


Das war die Vorlage. Warum bei mir andere Zahlen drauf sind? Wer erräts?




Herzerl... in den Augen...


Herzerl - in den Augen - bekommt unsere kleine Nachbarin bestimmt, wenn sie ihr Geburtstasgeschenk öffnet. Nicht wegen des Stoffs, was denkt ihr! Der Überbringer des Paketes wird sie auslösen. Wer über die Heiratspläne der Nachbarin, jetzt stolze 7 Jahre alt, informiert sein möchte, den verweise ich zu diesem Post.

Mein kleiner Fuchs ist auf die Idee gekommen "Selbstgemachtes" an alle Mädls zu verschenken, wie auch hier. Er macht eh das Design. Was habe ich mir da nur angefangen? 

Mein Plan war es ja die Geburtstagskinder des Jahres damit zu beglücken... Kann ich auch,  meint der kleine Fuchs... zusätzlich.


Schnitt: Ottobre 1/13 Luck cat

Friedensstifter



Meine Sonntagsfreude: Die Lektüre des neuen Brennstoffs.

"Frauen sind die Hoffnung für unseren Kontinent.
Sie sind die besseren Friedensstifter.
Und zwar aus einem ganz einachen Grund:
Frauen kriegen Kinder, sie übernehmen die Erziehung,
sie halten Familien und Gemeinden zusammen.
Ich glaube, dass sie deshalb versuchen, Gewalt in Konflikten zu meiden.
Sie wissen was auf dem Spiel steht.

Die Frauen müssen sich ihrer Macht bewusst werden.
In Liberia waren wir erfolgreich, weil wir uns zusammengeschlossen haben.
Uns war egal wer Muslimin und wer Christin ist oder welchem Stamm wir angehörten.
Frauen machen in Kriegen vor allem eine gemeinsame Erfahrung:
Sie sind Opfer.
Ihre Kinder sterben, sie werden vergewaltigt."

Leymar Roberta Gbowee wurde 1972 in Liberia geboren. Aufsehen erregte unter anderem ihr Aufruf zum "Sex-Streik", wo Männer durch permanenten Sex-Entzug zu einer pazifistischen Politik gezwungen werden. 2011 erhielet sie geimensam mit Ellen Johnson Sirleaf und Tawakkul Karman den Freidensnobelpreis.


Ich frage mich:
Ist das so? Sind Frauen die besseren Friedensstifterinnen?

Ich weiß es nicht! Ich beobachte in meiner Umgebung - im Bekanntenkreis, in der Gemeinde, in der Schule - dass Frauen oft die pragmatischere Lösung wählen, sich eher mit den Gegebenheiten abfinden und daraus was machen.
Aber immer? Meistens? Ich weiß nicht.
Gibt es diesen Unteschied zwischen den Geschlechtern? Ob Frauen in Machtpositionen so viel anders handeln? Macht Ursula von der Leyen ihren Job als Ministerin anders als ein Mann es tun würde?


Bei einem bin ich mir jedoch sicher:
"Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst."
Marie von Ebner-Eschenbach

Deshalb schicke ich diesen Beitrag auch zu Dania, denn wir sind alle eine Welt.




Nilpferd-Hose

... oder: Die totale Lachnummer!
Die erste Fehlentscheidung betrifft die Schnittauswahl. Er ist in der Ottobre 6/14 erschienen. Das hintere Hosenbein ist weit nach vorne geschnitten. In der Zeitung sind nur einfärbige Hosen abgebildet, jetzt weiß auch ich warum. Die Hose sieht zweifarbig lächerlich aus. So als ob sie immer schief säße und verdreht sei. Ist sie ja auch, aber die Absicht erkennt man nicht.

Nächste irre Entscheidung: vorne upgecycelter Schürlsamt (Cord) hinten Nici. Was ist  mir da nur eingefallen?!? Das kann man nicht unfallfrei zusammennähen! Seht euch doch nur mal die Stellung der Hinterhosentaschen an. Das Kindlein steht kerzengerade.

Ein weiteres Hoppala: Die Nilpferde sind aus einem Schnürlsamt ausgeschnitten und ich habe sie mit Zackerlstich angenäht - großen Stichen, damit sich nichts wellt. Wenigstens das ist gelungen, denn auch nach einigen Wäschen wellt sich hier nichts... aber warum Schnürlsamt in Österreich SCHNÜRL-Samt heißt, das kann man nun besonders gut erkennen...

Nun könnte ich mich natürlich fürchterlich ärgern. Aber ich habe beschlossen lieber darüber zu lachen. Wagt nochmals einen Blick auf die Hinterhosentaschen, dann wisst ihr warum ich diesen Beitrag auch zu Rostroses neuer Linkparty schicke: Rettet die Lachfalte!

Wie auch immer, mein kleiner Fuchs mag die Hose, weil sie so herrlich bequem ist. Das freitagsfreut mich sehr!


Musterhäuser


Ich bin auf Suche nach einem neuen 12tel Blick und werde nicht so recht fündig.
Den aus dem Jahr 2013 kann ich unmöglich toppen.


Eines der Leider-nein-Motive ist die Kellergasse in Mariathal.
Aber für den Muster-Mittwoch ist er prima! Das Thema dieser Woche: Musterstadt!


Jede Woche betrachte ich fasziniert die Muster - aber noch nie hab ich mitgemacht.
Jetzt passts endlich mal!







180 Grad. #20. laut und leise

Laut ist mein Arbeitsplatz.
Ich bin Lehrerin.

Um so zauberhafter sind solche Momente,
wenn es nach und nach ruhiger wird.
Und plötzlich ist sie da - die Stille!

Ich erlebe sie wirklich selten in der Klasse. Denn ich rede eigentlich immer ;-) Auch wenn viele Kinder konzentriert arbeiten, denn ich bin immer im Gespräch mit Kindern, erkläre etwas, beantworte Fragen,... meist im Flüsterton. Nicht gut für meine Stimme, aber gut für die Klassenlautstärke.


 
Aber wenn alle gemeinsam lesen, dann kommt sie.
Die Stille! 
Eine ganz ruhige und gleichzeitig spannende Stille.
Denn eigentlich sind sie gar nicht da.
Sie füttern Hühner, jagen Drachen nach, ziehen Prinzessinnenkleider an
und lösen spannende Fälle.




Aber sie kommen wieder!
Und die Lautstärke auch!


Und wo begenet euch laut und leise? Wenn ihr wollt, dann teilt diese Momente mit uns.


Nahrung für den Geist

Ich besitze viele Kinderbücher.
Sehr viele...

Hier seht ihr eine kleine Auswahl. Es sind nur jene, die der kleine Fuchs aktuell im Zimmer hat. Die Fluten im Keller sind unfotogrfierbar!


Lotta hat eine neue Fotoaktion - Bunt ist die Welt. Das Thema dieser Woche sind Weihnachtsbücher. Ein paar aktuelle Verstecken sich selbstverständlich darunter. Um dem Titel der Fotoserie gerecht zu werden mussten aber einfach noch ein paar mehr drauf.

Edit: Nein, sie sind nicht immer so schön geordnet... Das Farbspiel ist ein sehr kurzes Vergnügen. Aber immer wieder bekomme ich einen Rappel und trage sie aus allen Ecken des Hauses zusammen. Wegräumen ist nicht meine Stärke. Aber einen Regenbogen zusammenstellen - das fällt unter Vergnügen. Mit den Jahren lernt man einfach sich auszutricksen.


Das werden mal echte Männer!

  • Sie sind echt gute Freunde!
  • Sie lieben Fußball.
  • Sie wünschen/verschenken zum 10. Geburtstag einen Nähtag.
  • Sie designen.
  • Sie schnippeln.
  • Sie nähen.
  • Sie spielen zwichendurch mit Lastwägen.
  • Sie essen zusammen 7 Palatschinken.
Ich wünsche uns, dass die nächste Generation ein paar Geschlechter-Stereotypen weniger im Kopf hat. Schaut nach erfüllbarem Wunsch aus!
kleiner Fuchs: Tomboy
großer Niki: Neo

Olivia


Olivia, so heißt das kleinste Mitglieder unserer Famile. Ich musste erst mal recherchieren, wie der genaue Verwandtschaftsgrad zu mir ist. Sie ist die angeheiratete Nicht 2. Grades. Pffff!

Wie auch immer - wir freuen uns sehr über das kleinste Familienmitglied! Sie ist heute vier Tage alt und übersiedelt gerade vom Krankenhaus in ihr eigenes Zimmer. Dort erwartet Winnie Puh sie schon sehnsüchtig.

Ich hab versucht Winnies Farbsystem ein wenig aufzugreifen. Der Nici-Rand ist zwar sehr kuschelig - aber das mach ich nimmer! Das war sehr kompliziert! Ein kleinwenig Upcycling ist natürlich enthalten. Der Bärchen-Stoff war früher der Kinderzimmervorhang meiner Schwester.

Olivia ist meine heutige Sonntagsfreude!


Morgenrot



 Österreich kann so schön sein!
Rohrmoos - Schladming im Ennstal





Mädlskram

Mein kleiner Fuchs ist zu einer Geburtstagsparty eingeladen und möchte Anna etwas Selbstgemachtes schenken. Der schlaue Kerl meint natürlich von Mama-selbst-gemacht. Und es soll typisch nach "Mädchen" ausschauen...


Der Schnitt ist aus Ottobre 1/13. Die Tunika Lucky Cat ist sogar für meine Begriffe ziemlich kunterbunt, das Design stammt vom kleinen Fuchs. Bei jedem Stofstück gibt es eine Begrünung warum es zu Anna passt und gerade da sitzen muss... meine heutige Freitagsfreude!



Je suis...






Mit den Kleinen Frieden leben - das scheint mir die einzige Antwort darauf zu sein. In der Schule wie mit dem Kind zu Hause.




Dezember 12tel


Der Jänner ist schon einige Tage alt, aber erst jetzt habe ich meinen 12tel Blick 2014 vollendet. Ich liebe meinen Blog sehr - aber ich lasse mich nicht auch noch von meinen Freizeitterminen stressen, gibt es doch sowieso schon viel zu viele unverschiebbare Termine. Außerdem habe ich mir so ein Schneebild erwartet. Und wären meine spazierfaulen Männer schon am Vormittag mit mir losgezogen, wäre er auch noch überall zu sehen.


Also reiche ich euch in aller Ruhe meinen Jahresüberblick nach. Das Motiv hat sich ja gar nicht so entwickelt wie erwartet. Die Verbreiterung des Weges hat meinem Bildvordergrund (und der Natur) nicht gut getan. Ganz deutlich könnt ihr den Unterschied zwischen Mai und Juni erkennen. Da ist aus dem kleinen Hohlweg eine "Autobahn" Richtung Wald entstanden.
Ohne es zu ahnen habe ich in diesem Jahr einen Kollateralschaden unserer Lokalpolitik fotografiert. In zwei Wochen gibt es Gemeinderatswahlen - ich weiß was ich zu tun haben. 

Tabea, danke für diese wundervolle Aktion!

180Grad. #19. Vergangenes - Zukünftiges


Orientier dich an der Liebe!
Das war mir in der Vergangenheit wichtig - so wird es auch in Zukunft bleiben.

Dieser tolle Sager ist einer der drei Firmengrundsätze meiner Lieblingsfirma GEA - Waldviertler. Hier erklärt Heini Staudinger Roland Düringer seine Firmengründsätze. Gscheite Ideen hinter gscheiten Produkten. Die drei Grundsätze gibts nun auch auf Shirts gedruckt, der große Fuchs trägt sie liebend gerne. Sie polarisieren!

Ändert ihr in der Zukunft etwas um 180 Grad? Was bleibt euch wichtig? Teilt es mit uns, wenn ihr wollt.