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Alle Farben der Welt




Alle Farben der Welt,
alle Namen der Welt,
alle Schriftzeichen der Welt,
alle Schlossformen der Welt,
Liebesschwüre aus er ganzen Welt
finden sich am Makartsteg in Salzburg.





selbst gemacht


Liebe MMM-Mädls!
Selbst gemachte Kleidung ist beim MeMadeMittwoch eine Selbstverständlichkeit. Genau deshalb muss ich euch unbedingt auf mamimades-Aktion aufmerksam machen:

Wir wollen faire Löhne, Arbeits- und Umweltbedingungen für alle Näherinnen. Auch in Kambodscha, Pakistan, Äthiopien... wo auch immer. 

Wir Näh-bloggerin wollen ein Zeichen setzen. Eines das auch außerhalb der Näh-Nerd-Welt wahrgenommen wird. Die Idee ist simpel. Wir zeigen einfach was geht! Ein absoluter Positiv-Katalog. Wir tragen ausschließlich selbst produziertes oder Fair Wear.

Ich hör euch schon jubeln. Ha! Wir schaffen das leicht! Tja meine Lieben... das gilt (außer Unterwäsche) für ALLES was ihr anhabt. Wo wurden denn eure Schuhe produziert? Die schicke Kette die ihr dazu umhabt? Sonnenbrille? Tasche? Ein bissl streberhaft muss ich hier auf meine selbstgenähten Schuhe hinweisen...
Wer nun Lunte gerochen hat, soll gleich mal zu Susanne (mamimade) rüberschauen, da findet ihr Anleitungsvideos und viele weitere Infos.

Aber nun zu meinen beiden neuen Teilen:


Die Bluse hat einen Vorgänger in Weiß - hier. Der Schnitt heißt Accordion und ist aus der Ottobre 2/14. Sie ist anziehbar, aber so wirklich wohl fühl ich mich nicht in ihr. Die Ärmel sind nach wie vor zu eng. Die Biesen vorne sind hübsch, aber nicht wirklich vorteilhaft, da würde auch eine ordentliche Schwangerschaftskugel reinpassen. Außerdem verdrehen sie sich selbst nach ausgiebigen Bügelsessions immer irgendwohin. Dazu trägt auch der etwas steife Stoff von Ikea bei. Der Halsausschnitt, der ja von mir geändert wurde, sitzt auch nicht so richtig... den Schnitt lasse ich nun liegen. Hier weiterarbeiten ist nicht erfolgversprechend.



Sehr zufrieden bin ich allerdings mit der Hose. Sie ist nach eigenem Schnitt entstanden - es ist bereits die Dritte (Nr.1 - Leinenhose, Nr.2 kurze Sweathose). Wie schon bei der ersten Ausgabe habe ich wieder meine "Kinderhosenvariante" Klettverschluss und Knopf gewählt. Ich find das so total praktisch! Am Bund sitzt sie nun schon fast perfekt, das rote Bändchen ist mehr Zierde den Halt. Der blaue Stoff ist von biostoff.at, der Rotweiße-Streif ist ein upgecyceltes Hemd.
An dem Schnitt arbeite ich weiter!

Männerhose


Meinen Mann zu benähen ist schwer. Sehr schwer. Er ist einfach anspruchsvoll. Im Grunde schätze ich sehr, dass er weiß was er mag. Aber beim Nähen ist das so eine Sache. Da weiß er eher was er nicht mag. Er kann sich Nähwerke so schwer fertig vorstellen.


Für dieses Werk galt: Schlicht soll es sein. Bitte, ich hab nicht mal bunte Nähseide verwendet! Einziger Zierrat ist ein klitzekleines Füchslein. Schlichter geht echt nicht mehr.

Der Schnitt ist aus Ottobre 3/15, einem Kinderheft indem aber auch eine Papa-Kind-Hose enthalten ist. Nach dem genauen Messen habe ich mich entschieden ein Nesselmodell zu nähen - eine weise Entscheidung! Wir haben die Seitennaht etwas verlegt, den Bund geändert, die Taschen komplett überarbeitet,...

Schlussendlich sitzt sie gut und mein Mann trägt sie wirklich gerne!

Ihr kennt schon mamimades Kleidungs-Katalog-Aktion? Nein!?! Schaut zu ihr hinüber!



 

Diese Zeit ist NICHT vorbei!

... this is not okay!


Wir waren im nördliche Waldviertel auf Urlaub und haben auch Weitra besucht. Eine wunderschöne Stadt! Uralter Stadkern, umgeben von einer gewaltigen Stadtmauer. Zwei Kilometer vor der Stadt gabe es um 1900 ein riesige Weberei und Färberei. Dort ist nun ein Museum eingerichtet.

Ausgestellt waren die Lohntabellen der Arbeiter und Arbeiterinnen. "Warum verdienen denn die Frauen weniger?" Tja... Dazu gab es ein Körbchen mit Lebensmitteln im Gegenwert zum Wochenlohn. Und ich sag euch, das war recht überschaubar. Die Arbeiter wohnten in winzigen Doppelhäusern, sie waren Kleinhäusler mit winzigem Garten davor zum Bestellen und um Kleintiere halten zu können - natürlich alles in einem Raum. Von den Arbeitszeiten wollen wir jetzt mal gar nicht sprechen.

Euch erzähle ich da nichts Neues, aber für den kleinen Fuchs, der bald sieben wird, war das eine echte Einsicht!

Als wir durch waren meinte er:
Gut, dass wir nicht in der Zeit leben.

Und ich musste ihm leider sagen:
Die Zeit ist NICHT vorbei!

Der Unterschied ist einfach, dass sich die Fabrik nicht 2 km vor der Stadtmauer befindet, sondern 10.000km entfernt in Bangladesch, Pakistan,...

Wir schauen ganz genau so weg wie die Stadtbürger damals. Wir wissen, dass unsere Kleidung unter fürchterlichen Bedingungen in diesen Ländern ensteht. Kindershirts für 2 Euro, Schuhe für 19,90 - wir wissen WO gespart wird. Bei den Färbern, Näherinnen... wie vor 100 Jahren vor unserer Haustüre! Aber da es so weit weg ist können wir eben leicht wegschauen.

Das soll sich ändern! Susanne von mamimade stellt einen Positiv-Katalog zusammen. WIR sind der Katalog, das gute Beispiel wie es auch gehen kann. Mitmachen kann jede Bloggerin, jeder Blogger. Ihr müsst "einfach" von Kopf bis Fuß Fair Wear tragen... selbstgenäht oder bei einer "ordentlichen" Firma gekauft.

Hier seht ihr den Preview, damit ihr euch was drunter vorstellen könnt.


This september the sewing community will launch a protest-catalogue. In this catalogue every participating blogger will fill one page with a foto of herself wearing selfmade clothes only, so showing her protest against the brutal working conditions for sewers in the fashion-industry. „This is not okay“ wants to raise attention for the subject, that is so close to us, who sew for ourselves or our children.

To participate, you need an outfit, that is either selfmade or fairwear, a foto of yourself wearing it, which you post on your blog and link it to mamimades blog.

The Foto needs to be in portrait format and there is need of space to put some text onto it. Check out the Preview-Catalogue. You can get an impression of what it will look like in the end there.
Save your foto in a very hight resolution and when posting please add info about the patterns you used.
After linking your post to mamimades blog she will contact you to manage the fototransfer. 
You have time until the 30th of August.

Please do not forget, that shoes are very often produced under horrible conditions. So I would ask you to either check wether you have fair produced shoes or simply not to wear any! :-)

Join us in our very unique way of protest!
Looking forward to your participation!


Nun aber zu meinen klassischen Samstagsthemen: Himmel und Spiegelungen. "Aufgabe" für heute: Entdeckt ihr überall das Türmchen des Rathauses? Womit ich auch den Bogen zu Lottas Türmchen-Bunt-ist-die-Welt geschafft habe.

Can you find the town halls tower  in every window? Weitra is a small town in Lower Austria, close to the Czech Republik.

 






flottes Outfit


Ich gehe seit Kurzem ins Fitness-Studio... alle die mich persönlich kennen haben nun einen Lachanfall. Aber einen kräftigen.
So. Nach dieser Pointe gut durchatmen, dann könnt ihr ja weiterlesen.

Ich nehme an einer Studie teil. Schweinehundüberwindungstechnisch ein sehr geschickter Schachzug. Ich muss da hin, schließlich will ich ja nicht die Studie schmeißen.


So weit so gut. Ein klitzekleines Problem ergab sich. Was anziehen? Ich besaß nämlich bis dato keine kurze Hose. Wozu auch? Ich sehe lächerlich darin aus! Außerdem bin ich eine totale Frostbeule und mit Leinenhosen komme ich gut durch den Sommer. Falls es mal schrecklich heiß ist ziehe ich Kleider oder Röcke an.


Nun musste also innerhalb von 24 Stunden eine kurze Hose her. An Stoffvoräten im Keller mangelts ja nicht und wie es scheint habe ich mir unlängst einen echten Allroundschnitt zusammengezimmert: den Schnitt meiner Leinenhose. Ich hab ihn einfach gekürzt und am Oberschenkel ein wenig begradigt. Einkaufen gehen ist echt keine Alternative mehr für mich! Erstens wüsste ich nicht wo ich so schnell fair gefertigtes Gewand finden sollte. Zweites passt sie mir einfach. Wo finde ich denn eine Sweathose mit Abnähern, damit die Hüfte reinpasst aber der Bund nicht absteht? Gut, das dezente Graublau wäre vielelicht aufzutreiben gewesen.


Weil ich so gut in Fahrt war musste natürlich noch eine passende Shelly dazu. In dezentem Grau, damit ich nicht so auffalle... nun hab ich also den zweiten Brüller des Tages eingefahren. Klar bin ich mir bewusst, dass Füchse auf stinknormaler Baumwolle nicht unbedingt Fitness-Studio-Standard sind. Was solls, ich auch nicht.


Stinknormal finde ich eigentlich meinen Kleiderstil:
  • Es soll passen.
  • Es soll fein ausschauen.
  • Es soll fair gefertigt sein.
Punkt eins ist heikel, aber Punkt drei ist sehr schwer zu erfüllen! Und doch, es gibt sie die tollen Firmen die Fair Wear produzieren. Die Arbeiterinnen angemessen bezahlen und ordentliche Rohware beziehen. Es gibt diese Firmen. Mit diesem Hintergedanken startet Susanne von Mamimade eine wirklich geniale Aktion:
Wir machen einen Positiv-Katalog!
Wir Näh-Bloggerinnen zeigen was alles möglich ist! 

Jede von uns bekommt eine Seite im Katalog und zieht ausschließlich selbstgenähtes oder Fair Wear - Produkte an. Leicht? Ha! Das gilt auch für Schuhe, Schmuck,...

Klickt euch doch einmal durch Susannes Beispielkatalog. Ich finde diese Idee so unglaublich genial - macht doch alle mit! Lasst uns eine lautes: This is not okay! in die Welt hinausschreien. Aber nicht nur protestieren, sondern auch gleich zeigen wie es auch gehen kann.



Und noch zwei ausführliche Videos:


 

Fertig!

Aber womit?






Meine Sommerpost 2015 ist verschickt! Das Thema des Jahres lautet: Sommerfrüchtchen! Ich habe mich sofort für die Stachelbeere entschieden, einfach so aus dem Bauch heraus. Vielleicht auch, weil sie einen so schönen Namen in meiner Mundart hat, klingt so ähnlich wie Ogrosl, das ist ein Wort aus dem Slawischen.
Zuerst wollte ich sie drucken, aber beim Stöbern in meinen Malutensilien fielen mir die Ölkreiden in die Hände. Und dann wurde es schwierig - ich fand kein passendes Papier. Mir war alles zu gewöhnlich und fad. In letzter Sekunde habe ich Büttenpapier erstanden. Auch das hat natürlich einen österreichischen Namen: Hodern-Papier. Es ist komplett aus alter Baumwolle (=Hodern) gemacht. Darin eingearbeitet ist Stroh! Perfektes Papier für meine Früchtchen!
Mein Siegel habe ich schon ganz lange nicht mehr verwendet - das feine Büttenpapier hat förmlich danach geschrien! Die  acht Karten haben nicht ganz gereicht um wieder in Übung zu kommen, ich muss wohl noch ein paar Briefe diesen Sommer verschicken!
Die Auswahl der Briefmarken ging diesmal erstaunlich rasch. Obst, Gemüse und Eis gibt es gerade als Sondermarken der österreichischen Post.
Mein Kärtchen ist das erste in der Gruppe, ab jetzt kann ich mich also darauf konzentrieren sieben weitere Früchtchen aus meinem Postfach zu ziehen.
 

gehoffdacht




Einer unserer Männer fragt: "Hättet ihr euch damals gedacht, dass ihr mit euern Kindern, Familien auch so gemütlich beisamen sein werdet?"

Ja!
Ich hab mir das damals gedacht!
Zumindest so ausgemalt.
Gewünscht.
Gehofft.
Gehoffdacht eben.

Meine Pädak-Mädls und ich wir sehen uns nicht oft. Eigentlich richtig, richtig selten. Aber wenn, dann haben wir uns einfach ganz fest lieb. Und auch so, in Gedanken, sind sie immer wieder da. Ein feines Gefühl. Eine  Sonntagsfreude!

Fischotter




 Ihr fragt euch wo der Otter ist?
Schaut auf die Luftblasen!

Where is the otter?
Look at the bubbles! 



 Himmel wie ich ihn am liebsten mag:
Wolkig mit Sonne

This is my heaven!
Cluody and sunny!


Unterwasserreich in Schrems - Austria


180Grad.#31.orange und blau

Wenn ich an diesen Komplementärkontrast denke, dann drängt sich ein Bild in den Vordergrund: Die pädagogische Akademie. Ein Bau der frühen 70er. Kilometerlang sind dunkelblaue Fliesen an den Wänden, davor stehen orange Plastiksessel - brrrr!

Der Konstrast knallt immer ziemlich. Seit einem Jahr habe ich ein eindeutiges Lieblingsbild:



Da heute Mustermittwoch (Edit: Ist er gar nicht! - die Macht der Gewohnheit! Das Monatsthema ist maritim - Ich finde das erste könnten fische sein, so schramme ich gerade an der Themenverfehlung vorbei ;-) ist habe ich blau-orange Dinge fotografiert. Hier sind die einzelnen Bausteine. Könnt ihr erraten woraus sie bestehen?



Und nun wird gemustert, denn Mittwochs mag ich Muster!




 











Wie geht es euren Augen? Meine machen nur mehr wuuu-u-wuuu-u-wu!
Was enteckt ihr für orange und blaue Dinge? Teilt sie mit uns, wenn ihr wollt!




Regenbogen-Fischrock


Der Grundschnitt des Rockes ist eine Hilda. Aber wie immer, wenn ich mich mal in einem Schnittmuster verbeiße, bleibt keine Naht da wo sie mal war. So auch hier. Die Änderungen sind manigfaltig. Rock 1 - Rock 2 - Rock 3 - und nun also Variante 4.



Das Entscheidende Detail des Rocks - die Tasche ist unverändert. Aber sonst ist wirklich jede Naht verlängert, erweitert, verschmälert, ausgebeult Abnäher eingefügt... hier neu: die Taillenlinie gekippt. Also vorne was weg, hinten was dazu... sitz fantstisch!




Richtig gut geworden sind die Biesen zum Abnhemen der Weite. Natürlich wäre die Passform mit einem Zipp wesentlich leichter zu regeln. Aber ich möchte die Kombination aus festem Baumwollstoff (beult an den entscheidenden Stellen nicht so leicht wie Jersey) und Gummibund (soooo bequem) einfach nicht aufgeben.




Mittlerweile bin ich ja auch schon recht zufrieden. Aber eine Version (mindestens ;-) hab ich noch. Eine aus ganz festem Stoff ist schon zugeschnitten. Mal schauen wie sich der so mit den Änderungen verhält.
Vor einem Jahr habe ich mir dieses Buch gekauft, es hilft mir sehr beim Ändern der Schnitte. Die Schneiderin darin empfielt Probeteile aus Nesselstoff zu schneidern. Es können schon drei, vier, fünf Stück pro Teil werden. Die Idee hat mich anfangs belustigt. Aber nun, in der Ecke bin ich schon. Nur dass meine Probeteile bunt und anziehbar sind.


http://mami-made.blogspot.co.at/search/label/NotOkay