Top Social

Ahoi nach Köln und in die restliche Welt


Mittwochs mag ich... Grüße nach Köln schicken!
Astrid von Le monde de Kitchi - eine Kölnerin - hat dem kleinen Fuchs im Sommer ein Stoffgeschenk gemacht - den Ahoi Fuchs! Der Stoff ist gerade zu dem Zeitpunkt eingetrudelt, als ich mein This is not okay Outfit genäht habe. Und patsch, schon waren MEINE Ärmeln daraus zugeschnitten. Selbstverständlich hat der kleine Fuchs auch ein Shirt bekommen - nur gezeigt haben wir es noch nicht. So können nun Mutter und Sohn im Partnerlook wandeln.


kleiner Fuchs: Shirt Tomboy, Hose Ottobre
Eva: Shirt Shelly



Nadelkissentausch


Heute zeige ich euch meine Nadelkissen für den Tausch, sie sind zu Christinas Regenbogenwelt gewandert! Ich hab mich sehr über meine Tauschpartnerin gefreut. Wer den Regenbogen schon im Namen hat, der ist leicht zu benähen!



Christina hatte, so wie ich, großen Bedarf. Außerdem konnte sie sich nicht entscheiden ob ein Brief besser wäre... oder doch eines für die Hand... oder...







Dieser Tausch zeigt wieder mal: Geteilte Freude ist doppelte Freude! Ich hatte wirklich Vergnügen bei der Herstellung und habe selbst unfassbar geniale bekommen. Schaut mal hier. Mein Tauschpartnerin I & DU hat mir gleich VIER geschickt. Es sind unfassbar geniale Formen!


Vier auf einen Streich


Vier auf einen Streich - da wird selbst das tapfere Schneiderlein neidisch! Mila hat zum Nadelkissentausch angeregt, vielen lieben Dank für deine Organisation! Bis jetzt hab ich noch keines besessen. Ein unhaltbarer Zustand! Das hat meine Tauschpartnerin I & DU wohl auch so gesehen und mir gleich vier, ja VIER, Nadelkissen geschickt. Das Füchslein hat beim Auspacken geholfen. Die Freude über die beigelegten Süßigkeiten ist in diesem Stoffreigen glatt ein wenig untergegangen... und das will was heißen!





Und nun in ihrer neuen Umgebung! Ich bin so platt! Liebe Karin, hab tausend Dank! Ich freu mich unglaublich! Diese einzigartigen Formen sind so zauberhaft!

Reflexionen


Reflexionen am Küchentisch können verschiedener Natur sein.

Wald4tel.4Mädls.4Taschen.




Susanne -mamimade- war ein wenig neidisch auf meine Schuhe. Schuhe waren ihr nicht geheuer... also hat sie uns zu einem Taschenworkshop überredet. Gut, was macht man nicht so alles für Freunde...




Anneliese -kitzkatzDesign- musste mit. Ihr war auch was nicht geheuer: So wenige Nähte mit der Maschine, so viel Arbeit mit der Hand. Pffff! 



Claudia -JULA- war auch was nicht geheuer: Ein Hammer beim Taschennähen? Gehört der auf den Finger? 




Ich gebe es zu, auch mir war etwas nicht geheuer: Eine Tasche ohne Fuchs. Geht so was überhaupt? Wahrscheinlich. Aber man muss ja nicht alles im Leben ausprobieren. Da die ausgefuchste Seminarleiterin eine ganz liebe Fähe ist hatte sie Verständnis mit uns.




Eine Ungeheurlichkeit bleibt noch zu erwähnen: Da war auch ein Mann! Aber ein ganz ein lieber. Trotzdem hat er sich lieber hinter der Kamera versteckt. 4 Mädls, 4 Taschen und das alles im Wald4tel... ob er sich das nochmals mit Schuhen antut? Ich hoffe es!
 


Fuchs - Kosmetiktasche

Was macht man, wenn man mit drei Näh-Nerd-Freundinnen auf ein Seminar fährt und eine 25 Jahre alte Plastik-Kosmetiktasche besitzt? Nähen. Und zwar flott! Denn das Seminar ist ja erst seit einem dreiviertel Jahr gebucht. Und die Notwendigkeit einer neuen Tasche besteht ja auch erst seit drei, vier Jahren...
Die Umsetzung braucht dann einfach doch immer einen konketen Anlass.



Verwendet habe ich den Farbenmix Schnitt Rot und diese alte Kinderhose. Die Applikation ist das Erkennungs-Bildchen des Blogs. Ein Upcycling der Hose war daher seit Ewigkeiten selbstverständlich.


Neu an dem Tascherl sind nur der Zipp und die zwei oberen blauen Stoffstreifen sowie das rote Innenfutter. Die Hosentaschen der alten Hose bieten nun weiteren Stauraum für Kleinzeug.


Bestimmt seid ihr gespannt was vier Nähverrückte gemeinsam angestellt haben... Geduld. Geduld. 

Schon den Katalog bewundert? Nein!!! Hier lang!
 

Fuchs - Kosmetiktasche

Was macht man, wenn man mit drei Näh-Nerd-Freundinnen auf ein Seminar fährt und eine 25 Jahre alte Plastik-Kosmetiktasche besitzt? Nähen. Und zwar flott! Denn das Seminar ist ja erst seit einem dreiviertel Jahr gebucht. Und die Notwendigkeit einer neuen Tasche besteht ja auch erst seit drei, vier Jahren...
Die Umsetzung braucht dann einfach doch immer einen konketen Anlass.



Verwendet habe ich den Farbenmix Schnitt Rot und diese alte Kinderhose. Die Applikation ist das Erkennungs-Bildchen des Blogs. Ein Upcycling der Hose war daher seit Ewigkeiten selbstverständlich.


Neu an dem Tascherl sind nur der Zipp und die zwei oberen blauen Stoffstreifen sowie das rote Innenfutter. Die Hosentaschen der alten Hose bieten nun weiteren Stauraum für Kleinzeug.


Bestimmt seid ihr gespannt was vier Nähverrückte gemeinsam angestellt haben... Geduld. Geduld. 

Schon den Katalog bewundert? Nein!!! Hier lang!
 

This is not okay - Katalog



Ich trage am heutigen Me Made Mittoch die Herbstausgabe meines This-is-not-okay-Outfits. Zur Feier des Tages, der Katalog ist nämlich erschienen! Der Nähblogger-Katalog. Hier kannst du an den Anfang der Geschichte hüpfen.

Eine Botschaft des Kataloges ist:

Kenne den Wert deiner Kleidung
und nicht nur den Preis.

Den Teilnehmerinnen des MMM ist das eine Selbstverständlichkeit. Wer in mühevoller Handarbeit selbst etwas herstellt, der überlegt sich genau ob er es braucht. Lest den Katalog, teilt ihn über alle möglichen Kanäle. Ich bin nur eine von 284 Damen im Katalog, wir alle rufen: This is not okay! Wir wollen, dass Kleidung auch im großen Stil fair Produziert wird! Jede Näherin soll unter menschlichen Arbeitsbedingungen ihr Auslangen finden!

Und wer meint er sei zu klein und unbedeutend, dem lege ich dieses Zitat ans Herz:

Falls du glaubst, dass du zu klein bist,
um etwas zu bewirken,
dann versuche mal zu schlafen,
wenn eine Mücke im Raum ist.
Dalai Lama.

Nachhaltig ist es gut zu kombinieren und nicht ein Outfit nur eine Saison zu tragen. Deshalb zeige ich euch heute die Herbst-Variante. 

mein sommerliches Katalog-Outfit:
Shirt: Shelly, hier und da
Hose: nach eigenem Schnitt
Schuhe: selbst gemachte Waldviertler

mein herbstliches Outfit:
Loop: genäht zu dieser Shelly
Jacke:  Lady Bella
Shirt: Shelly, hier und da
Hose: nach eigenem Schnitt
Schuhe: gekaufte Waldviertler


An alle Näher und Nicht-Näher wendet sich unsere Botschaft:

Blättert den Katalog durch!
Staunt!
Teilt den Katalog!
Denn es ist nicht okay
wie die Bekleidungsindustrie momentan funktioniert!  

Allerseelen

Wenn ich Wolle sehe, dann denke ich an meine Oma. Manchmal, wenn ich bei einer Strickerei nicht weiterkomme, dann frage ich sie um Rat. Manchmal bekomme ich auch Antwort in mir.

Wenn ich Gendarmen sehe, dann denke ich an meinen Opa. Ja, auch bei uns heißt die Gendarmerie seit geraumer Zeit nicht mehr so. Aber doch ist es das erste Wort, das mir einfällt.


Wenn ich rot sehe, dann denke ich an meinen Onkel.


Wenn ich Schwangere sehe, dann denke ich an das Kindlein, das kaum da war. Und doch hat es mich so berührt. 

Wenn ich am Friedhof bin fühle ich mich sehr wohl. Es ist mir ein angenehmer, friedlicher Ort. An manchen Ecken wuseln geschäftig Leute herum. Sie bringen Lichterl, Blumen, tratschen lautstark. Aber sie schaffen es kein bisschen diesen Ort in Unruhe oder Hektik zu versetzen. Zwischen all den Steinen und Blumen entdecke ich viel Liebe, aber auch das-gehört-sich-so der Lebenden. Die Toten finde ich da nicht. Die sind woanders. Treiben sich wohl in den Gedanken ihrer Lieben herum.

Wenn der kleine Fuchs eifrig die Religionshausaufgabe der letzten beiden Wochen erledigt, dann bin ich sehr gerührt. Gräber besuchen und schmücken ist seine Hausaufgabe. Er nimmt sie ernst! Fast täglich sind wir auf einem Friedhof. Zünden Lichterl an, legen ein Sträußerl dahin und ein Kränzchen dorthin.

Wenn wir über den Verbleib der Verwandtschaft spekulieren, dann wissen wir nichts. Aber wir spüren sehr viel.

180Grad.#38.Kaffee und Tee

Tee trinke ich eher gegen den Durst. Im Sommer rupfe ich alles was ich im Garten so finde und übergieße es. Pfefferminze und Melisse gibt es immer. Einmal im Garten ist das ja das reinste Unkraut. Es wandert und wird durchs Trinken ein wenig im Zaum gehalten. Im Winter sind es eher gekaufte Kräutertees, selten Schwarz- oder Grüntee - der kleine Fuchs will ja immer mittrinken.

Kaffee ist für mich das Genussgetränk. Am Morgen gibt es ihn nur, wenn reichlich Zeit zur Verfügung steht, so wie heute. er ist meine Sonntags-Morgen-Freude.
Unter der Woche braue ich mir wenn möglich einen Nachmittagskaffee. Das Machen ist der eigentliche Genuss. Der Geruch!


Es gibt Zubereitungsmethoden die flotter sind und Kaffees die besser schmecken. Aber kein anderer Kaffee erzeugt so ein angenehmes Wohlgefühl. Man könnte fast sagen: Der Weg ist das Ziel. 

Sonntagsfreude... Der Kaffee ist schon getrunken.
Lichtfreude... die Dinge habe ich für Bunt ist die Welt extra so ins Licht gerückt.

Und ihr? Kaffee und oder Tee?