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Oktober 12tel 16


Ich musste bis Ende des Monats warten um ein wenig Laubfärbung aufs Bild zu bringen. Schön langsam taucht es wieder hinter den Bäumen auf, das Loisium.

Jemand hat eine neue Sitzgelegenheit ist ins Bild gerückt, ein Stahlsessel. Im Sommer hab ich ihn mal probiert und festgestellt, er ist mehr hübsch denn bequem. Ein Stahlsessel Ende Oktober ist nicht sonderlich verlockend - aber als hübsches Sesselobjekt kann er das ganze Jahr am Gelände glänzen.





fuchsige Pyjamahose


In den letzten Wochen haben zwei von drei langen Pyjamahosen nach Jahren das zeitliche gesegnet. Sie stammen noch aus jener Zeit, in der ich mich noch nicht traute Gewand für mich zu nähen.

Was für ein tolles Gefühl das einfach zu können! Mit ein bisschen Zeit (an der mangelts meist) einem tollen Stoff (Bio-Sommersweat von Lillestoff) und einem guten Schnitt (mein eigener) ist das wirklich ein Kinderspiel. Gut, ein wenig Übung spielt auch noch mit. Aber die bekommt man, wenn man eigene, passende Schnitte entwickelt :-)

Aus akutem Hosenmagel war ich mit meiner Pyjamahose auch schon beim Pilates. Ist nicht weiter ungut aufgefallen.


Mmi... meine Haube!


Für die paar Millionen deutsch Sprechenden unter euch die sich jetzt wundern...
Haube = Mütze
Liebe Grüße aus Österreich ;-)

Ab jetzt ist Haubenzeit! Fürs nächste halbe Jahr gibt es mich nur mit  Kopfbedeckung im Freien, meine Ohren sind ziemlich empfindlich. Deshalb hatte diese Haube schon im Sommer einen Kurzauftritt... das antizyklische Arbeiten und ich sind ganz dick. Im Urlaub an der Nordsee war sie eine Woche lang mein liebstes Accessoire.


Das Haube sieht aus wie gestrickt - ist aber gehäkelt. Der Stich ist unglaublich einfach, aber effektvoll. Die Mütze ist in Runden, aus halben Stäbchen, gehäkelt. Eingestochen wird aber nicht in beide Maschenglieder,  sondern inden Faden der dahinter liegt, der Stäbchen Faden. Fertig. Das wars! Eine wirkliche Anleitung für die Mütze gibt es nicht. Ich habe begonnen einen Kreis zu häkeln, so lange bis der Umfang des Kreises meinen Kopfumfang hatte. Ab dem Zeitpunkt wird nur mehr gerade gehäkelt. Im Grunde entsteht ein Töpfen das man sich aufsetzten kann.

Ein Knäuel Sockenwolle, von dem ein wenig gefehlt hat, habe ich verbraucht. Gefüttert ist die Haube mit einem dünnen, grauen T-Shirt, so ist sie ziemlich winddicht. Mit diesem fröhlichen Teil, das einfach zu allen erdenklichen Jacken passt, stapfe ich nun fröhlich durch den Mittwoch.



Super-Helden-Hose

Mein Körper schwitzt nicht gerne.
Barbara Schöneberger


Meiner auch nicht. Aber nach Jahren des maximalen Bewegungsminimalismus muss ich mir eingestehen, dass Fitnessgrad und Spiegelbild nicht mehr zu mir passen.

So habe ich im Sommer eine Bewegunsinitative gesartet. Das was ich als "Sport machen" bezeichne, würden andere nicht mal als Bewegung erkennen. Meine neue Pulsuhr zum Beispiel. Angeblich erkennt sie Sportarten selbst. Tsss! Ich muss zugeben bei Radfahren, Gehen, Stiegen stiegen gilt noch immer: Ich schwitze nicht gerne. Aber bitte - ich mach es immerhin schon. Das könnte meine Pulsuhr doch anerkennen!

Eine Sache habe ich neu für mich entdeckt. Es ist echt anstrengend und -oho!- es macht mitunter auch Spaß. Echt jetzt.
Pilates tut mir gut und da schaff ich es dabei zu bleiben. Nur meine Kleidung hinkt der Bewegungsoffensive entwas hinterher. Bis jetzt gingen kurze Hosen ganz gut, aber die Zeit ist vorbei. Lange Hosen müssen her. So wie diese hier aus Sommersweat nach eigenem Schnitt.


Nach jeder Pilates Stunde bin ich fertig, aber ich fühle mich super. Heldenhaft fühle ich mich. Vielleicht liegt das an der geheimen Unterstützung der Superhelden?


8-Jahres-Geburtstagsoutfit










Der kleine Fuchs ist unfassbare 8 Jahre alt geworden. Wie in den letzten Jahren auch, hat er für den großen Tag eine Gewandbestellung bei mir aufgegeben. Die Themen der letzten Jahre waren zum Beispiel Fuchs - Pinguin - Fünf - Eisbär. Heuer, mit 8 lautet der Auftrag: Party. genauer: coole Party
Als Gewand?
Ja, Party als Gewand. Bunt soll es sein. Und cool.
Öhhhmmm...


Also habe ich den Siebdruckrahmen ausgepackt und auf weißem Stoff einen einfachen Fuchs ausgeschnitten. Ich habe ihn unter den Rahmen gelegt und drübergespachtelt. Ganz easy! Beim Abziehen ist mir aufgefallen, dass noch recht viel Farbe im Sieb war. Und dann kam sie, die beste Eingebung der letzten Zeit:
Ich habe den Rahmen rasch auf den Jeanszuschnitt geknallt und mit Weiß darübergespachtelt. Sieht bombig aus!

Hose: Bo
Kurzarmshirt: Tomboy
Langarmshirt: Ottobre 3/14
Um das Langarmshirt noch cooler (so ein blödes Wort!!!) zu machen habe ich für Ärmel und Kapuze Jeans-Jersey verwendet. Die Sinnhaftigkeit dieses Stoffes hat sich mir noch nie ganz erschlosssen, ich muss aber zugeben in dieser Zusammenstellung sieht er... äh... cool aus.


Unsere Bo hat, wie so oft, selbstgebastelte Vordertaschen und einen Gummibund mit Zipp. Ich finde der Schnitt sitzt einfach toll am Kind und vorallem der Schwung der rückwärtigen Taschen ist super. Man beachte bitte das Schreibschriftmonogramm! Achtjährige können ja jetzt schon Schreibschrift lesen...