Top Social

verfuchstundzugenäht

Glück

Sunprint

Glück fotografisch festhalten, das ist die heutige Aufgabe bei Bunt ist die Welt. Mein aller, aller, allergrößtes Glück ist meine Familie. Fotos gibts hier unendlich viele - mag ich euch aber nicht zeigen. Ist mir zu privat. Einen klitzekleinen Ausschnitt hab ich für euch... Vater und Sohn lesen einträchtig. Das ist Glück!!!

Vater und Sohn lesen im Garten ein Buch
 

Als unglaubliches Glück empfinde ich es in einem Land zu wohnen indem Frieden herrscht, indem ich meine Meinung einfach kundtun kann. Ich habe einen Beruf der mich erfüllt, mit dem ich genug Geld verdiene um meine Famile gut ernähren zu können. Und zusätzlich bleibt mir noch Zeit über. Zeit für mich. Zeit meine kreativen Gedanken wirklich werden zu lassen.
Ich habe Zeit, Geld und Muße Anregungen von außen aufzunehmen und weiterzuspinnen - was für ein Glück!

So eine neue Anregung hat mir die heurige Sommerpost geliefert: Sunprints - "Drucke" mit Hilfe der Sonne. Das System ist total einfach. Stoff wird mit Farbe eingestrichen, auf einen festen Untergrund gelegt, mit Dingen abgedeckt und in die Sonne gelegt bis der Stoff komplett trocken ist. Die Sonne und die Physik tun die ganze Arbeit. Flächen die nicht abgedeckt sind werden wärmer, rocknen schneller, daher wanderen die Farbpigmente dorthin. Thats it!

Making of: Sunprint

Erster Versuch: Bomull von Ikea feucht gemacht und gut ausgedrückt, auf Glasplatte glattgestrichen -  dunkelblaue Stoffmalfarbe verdünnt und aufgestrichen - Scherenschnitt mit dem Müllsack "GelberSack", Blätter, eine Blüte aufgelegt - in die Sonne gelegt bis es trocken war

Der Effekt ist zart, aber der Müllsack macht extrem scharfe Ränder - damit arbeite ich weiter!

Sunprint

Das rechte Fleckerl , Nr.2, ist ein absoluter Fehlversuch. Ich habe Kringel aus Karton ausgeschnitten, der lag schon am Anfang nicht ganz plan auf und drehte sich beim Trockenen weiter auf.

Merke: Karton ist zu vergessen!

Sunprint

Wechsel zu dunkelblauer Stoffmalfarbe
links: gewönliches Plastiksackerl - liegt nicht ganz so plan wie der etwas dickere Müllsack, die Schrift des Sacks hat sich abgebildet, einzelne Buchstaben sind total gut erkennbar - der Sack war weinrot, die Schrift weiß
rechts: gewöhnliches Druckerpapier mit Schwarzweiß-Druck darauf, das Papier erzeugt ziemlich scharfe Kanten, da wo der schwarze Druck ist ist die Farbe besonders gut weggewandert sodass das alte Bild erkennbar ist

Merke: Seidenmalfarbe wird großartig
Verwunderung: einmal erzeugen helle Buchstaben den größten Effekt - einmal schwarze Druckerlinien

Was für ein Glück, dass erst Sommerbeginn ist. Ich werde weiterforschen!


Welt-Liebe

Schön ist eigentlich alles - Morgenstern - Kind malt mit Straßenmalkreide

Ihr kennt das bestimmt auch. Manchmal ist man im Unzufriedenheits-Modus gefangen: das Wetter ist blöd, die Arbeit zu viel, zu Hause gehört geputzt, die Nachbarn lärmen rum, die Schnecken fressen den Garten kurz und klein, die Weltbevölkerung haut sich die Köpfe ein, die Bienen sterben vor sich hin ...

Nach so einer Kreideaktion wie am Foto kann man die Waschmaschine starten, sich ärgern dass die Kreidespur bis ins Badezimmer führt, die seltsamen Blicke der Passanten ertragen, jammern dass die Kreiden schon wieder verbraucht sind und und und

Mal zurücklehen und einfach nur schauen was da ist fällt manchmal schwer. Dabei braucht es ja oft nur eine Änderung des Blickwinkels. Und das gilt im Kleinen genau so wie im Großen. Die Welt mit Liebe betrachten? Sie schätzen und ehrern? Tun nicht so viele, aber warum ich nicht? Ich muss ja nicht mitmachen bei der Schwarzseherei. Ich halte mich lieber an die Idee von Christian Morgenstern.

für meinen König

Die Königin - Der König von Pablo Neruda vor Hochzeitsbild

Die Königin von Pablo Neruda, das Gedicht des Monats bei Eye-Poetry, hat mich sehr angesprochen. Aber irgendwie war beim oftmaligen Lesen immer gleich die Umdichtung im Kopf. Darf ich mich doch glücklich schätzen mit so einem König zusammenzuleben. 

Weltall-Hose


Schwarze Kinderhose mit Weltall Taschen

Die Tiefen der Hosentaschen sind fast so unendlich wie jene des Alls. Die Bewegungsfreiheit fast so unendlich wie das Universum. Aus dem Grund liebt das Kindlein diesen Schnitt.


Der Schnitt stammt aus der Ottobre 3/17. Beim ersten Modell hab ich die Falten vermurkst, hier sitz jetzt alles so wie es soll! Bin ja lernfähig.



Unsere übliche Schnittmusteränderung betrifft den Bund. Reißverschluss + Jeansknopf gekoppelt mit bequemem Jersey-Gummi-Bündchen. Es sieht ja keiner außer mir - aber ich liebe verstürzte Knopflöcher. Dieses ist mir besonders akkurat gelungen.


einmischen

Parlament-Misch dich nicht ein


Angeblich ist ja noch gar nicht Wahlkampf in Österreich. Und doch höre ich schon so viele über die Wahl reden: bringt nichts - ändert nichts - bleibt sowieso alles gleich - alles Gfrasta!

Weil sich nichts ändert, lassen  wir es gleich bleiben? Mischen uns gar nicht ein? Strengen uns kein bisschen an? Ja, das klingt sehr gemütlich und österreichisch.

Aber eben weil wir alle Teil des Systems sind SIND wir das System. Wir sind schon eingemischt.

Den Dürrenmatt-Spruch finde ich genial! Und vor dem Parlament bekommt die letzte Zeile noch mal so einen guten Dreh... das geschieht uns recht! Wie es auch kommt, wir sind schon eingemischt. 

Don't

So lautet die Überschrift für unser fotografisches Treffen bei Paleica. Sie möchte, dass wir Fotos zeigen die bewusst fotografische Regeln brechen.

Ich fotografiere einfach so "aus dem Bauch raus", bestimmt unter Einhaltung vieler Regeln. Spontan fallen mir drei ein: Goldener Schnitt, keine unscharfen Fotos, keine schiefen Fotos.
Also hab ich mal gegoogelt, damit ich mich ans Regelnbrechen machen kann:



bunte Gitarrentasche

Don't! Keine harten Schatten im Bild!
Mmmmmh! Die Regel macht wohl Sinn, wenn ich das Produkt auf einer Website verkaufen will. Wenn der Käufer alle Details erfassen soll. Perfekt ausgeleuchtet, vor weißem Untergrund wäre die Gitarrentsche wohl immer noch ein Knaller, aber so ist sie einfach wundervoll! Die schwarzen Linien am Bild finden eine wundervolle Fortsetzung im Schattenspiel. Fotos sind eine Kunstrichtung. Wer will mir schon sagen was richtig und falsch ist. Das Foto kann euch gefallen oder auch nicht. Wie jede Art von Kunst.


Oma und Opa - schwarzweiß

Don't! Keine unscharfen Bilder machen! Sofort löschen!
An dem Bild ist nichts wirklich scharf, und doch liebe ich es sehr! Ich hab nicht sonderlich viele Bilder auf denen meine Oma und mein Opa gemeinsam drauf sind. Und definitiv keines das stimmungsvoller ist. Wie schade wäre es gewesen, hätte ich es im Perfektionsrausch gelöscht.



Don't! Nicht gegen das Licht fotografieren!
Gut, ich gebe es zu, es war anders geplant. Ich wollte eigentlich, dass das Kindlein erkennbar ist. Ist mir aber anders passiert und wirkt viel genialer!


Eisenfisch im grünen Garten

Don't! Portraitaufnahmen von vorne sind fad.
Gilt das auch für Fische? Ich finde unseren Glubschi hier besonders glubschig. So wie er hier im grünen Meer schwimmt ist er ein Hit.

Don't! Keine schiefen Linien!
Aufgenommen hat dieses Foto mein Sohn mit 4 Jahren. Von fotografischer Vorbildung also seeehr weit weg. Das ist auch die Erklärung warum gleich ein zweiter Faux Pas eingearbeitet ist. Also wirklich, es bissl aufrechter hätt er schon schwimmen können, der Glubschi!


blauer Weinkeller - Weinberg - blauer Himmel

Don't! Den Horizont niemals in die Mitte legen.
Das ist laaaaaangweilig!
Oh, sorry! Ich find das Farbspiel hier gar nicht langweilig, aber wem es nicht gefällt, der kann ja ganz schnell zur nächsten Regel scrollen.


Weihnachtspulli rot-grün

Don't! Kurven immer anschneiden!
Auf gar keinen Fall darf eine Kurve den Motivrand berühren!
Es ist viel spannender wenn der Kopf sie weiterdenken muss.
Ui! Ich weiß, dass ich damals viele Fotos gemacht habe. Und dann habe ich auch noch absichtlich das ausgewählt. Das mit dem Fehler. Aber kann ein Foto falsch sein, wenn es mir gefällt?



Kind tritt den Fußball in Hose aus Fußballstoff

Don't! Bewegte Dinge am Foto sollen sich von links nach rechts,
also in Schreibrichtung bewegen.
What!?!?! Im arabischen Raum spielt mein Kind in die richtige Richtung Fußball, in Europa aber nicht?  So ein Quatsch! Mit dieser ultimativ absurden Regel beende ich diesen Post. Irgendwann muss auch der größte Schabernack ein Ende finden.

Wer noch nicht genug hat schaut bei Paleica einfach weiter!

Mai 12tel 17


Grün, grün, grün,... Ich muss jetzt meiner österreichischen Seele mal ein bissl Raum geben und raunzen. Alles ist grün. Nur grün. Gleich grün. Korngrün. So fein hätt ich mir das vorgestellt: Erdäpfel, Korn, Rüben, Raps, Sonnenblumen, Brache. Sind so viele Felder da. Und überall ist Getreide angebaut. Alles grün.

Gut, schön ist er schon mein Blick. Diese verschiedenen Grüntöne. Wenn Wind geht, dann wiegen sich die Ähren bereits. Grüne Wellen streifen über den Hang. Der Nussbaum senkt erstmals seine Blätterdach herab - ohne sein Lieblingsblatt abzuwerfen. Links oben, das Braune. Es ist immer noch da!

   

monströs vernäht

Das Kind braucht kurze Hosen. Und das schnell. Es ist jetzt nicht wirklich überraschend, dass keine einzige Hose aus dem Vorjahr mehr passt. Auch nicht, dass die Temperaturen Ende Mai kurze Hosen erfordern. Aber hey - irgendwie kommt das doch jedes Jahr wieder plötzlich.


 
Wunsch der heurigen Saison - viele Taschen.


Das Schnittmuster ist aus der Ottobre 3/17. Abpausen - hinsetzen - nähen. So der Plan. Aber dann kommt halt das Leben dazwischen. Nähstücke werden so gut wie nie in einem Rutsch fertig.


Beim Annähen des Bundes hätte es mir auffallen können... die Hose ist verflixt weit. Da ich aber, wie immer, den starren Bund des Schnittmusters ersetzte durch meinen eigenen eslastischen, war der Fehler übersehen. Auf der Vorderseite sieht das Schnittmuster eine fette Falte vor. Gibts hier nicht. Deshalb ist die Seitenlinie jetzt leicht zurück verschoben. Am Tragekomfort ändert das nichts, aber die seitlichen Taschen stehen etwas ab. Da die im Gebrauch aber sowieso immer mit Klump vollgestopft sind ist es eigentlich egal was die Beulen verursacht.


Trotz monströsem Vernäher ist die Hose gut tragbar. An Kindern sieht einfach alles süß aus - das mag ich am Kinderkleidung nähen so gerne.


Weiß


Weiß, so lautet das Monatsmotto für selbstgenähte Kleidung bei Tweed&Greet. "Wie passend!", dachte ich. Das Kind hatte Mitte des Monats Erstkommunion und es war absehbar, dass ein Kleidchen wohl viel zu kalt werden würde. Plan: Endlich eine weiße Bluse nähen! Weiß und ich sind nicht so dick befreundet miteinander. Ich habe meine Gedanken schon mal im Februar zu Beige niedergeschrieben, das gilt auch für Weiß. Aber zu so einem großen Fest habe sogar ich das Bedürfnis mal nobel, adrett und so wie alle gekleidet zu sein.


Tja, und wenn ihr jetzt die Bilder seht denkt ihr wohl: "Weiß? Nobel?!?" Gut, das kann ich euch nicht verdenken. Mein Plan von der weißen Bluse mit blauer Hose und zartoranger Jacke ist irgendwie schief gegangen. Jacke und Hose hängen seit Jahren im Kasten, aber die Bluse... Drei Probeteile habe ich genäht, ich erspare euch die Details! Irgendwann wir es ihn geben, den eigenen Blusenschnitt. Der Körper sitzt schon recht gut, aber die Ärmel passen einfach noch nicht.



Da ich neben dem Nähen och so ein paar klitzekleine andere Aufgaben in meinem Leben habe, war drei Tage vorher klar: Das wird nix. Außerdem war klar das Wetter wird nicht nur schirch sondern echt grausig.

Planänderung: Ich nähe ein weißes Shirt. Hab ich gemacht, sowas geht mir ja schon echt fix von der Hand. Der Bio-Lillestoff Tante Klara wartete sowieso schon auf einen besondern Auftritt, der Schnitt ist Statement aus Ottobre  2/17, mit etlichen Änderungen.

Jaja, ich hör das schon wieder einige meckern: "Das ist weiß? Und dezent?"
Also weiß ist es! Zumindest der Grund. Und dezent ist das Muster vielelicht nicht, aber ich mag es! Punkt. Passt so zu mir. Irgendwie eh viel besser als eine weiße Bluse.

Zum Leiberl hat mir die Orange Jacke bloß nicht mehr gefallen, das war dann irgendwie zu viel. Also lieber das wärmste Jackerl (war gut so!) das ich besitze. Hat meine Oma aus türkisem Wollstoff vor etwa 20 Jahen für mich genäht. Damals hat noch ein Pulli drunter gepasst... aber sooooo kalt war es auch wieder nicht ;-)
Die dunkelblaue Hose war dann irgendwie auch nicht mehr das Wahre, lieber im Ton der Jacke bleiben. Fertig war mein Festtagsoutfit.

Außerdem reihe ich mich mit dem brandneuen Outfit bei den modischen Matronen ein. Monatsmotto - Blumen. Volltreffer also.


Magisches Motto - Auf der Straße


Mein Arbeitsweg führt morgens direkt nach Osten. Es ist ein unspektakuläres Stückerl Straße im Weinviertel. So einfach und unbesonders wie das Weinviertel selbst. Aber morgens mag ich das Stückerl besonders gerne. Einst widerwillig hierher gezogen freunde mich an, mit dem Weinviertel.

maritime Sehnsucht



Luftlinie Hollabrunn - Adria  367 km
Luftlinie Hollabrunn - Ostsee 607 km
Luftlinie Hollabrunn - Nordsee 762 km
Luftlinie Hollabrunn - Atlantik 1322 km



Jedes Jahr wenn es warm wird, dann kommt sie wieder. Meine Lust aufs Maritime. Wenns grünt, treibt und blüht, dann wandle ich gerne in rot-weiß-blau rum.


Das Shirt ist alt. So oft getragen, dass der Kragen wohl nur mehr ein paar Wäschen hält. Roter Ersatz muss also baldigst her!

Die Hose ist ein Jahr alt, hat es aber noch nicht zu einem eigenen Post gebracht. Tssss!
Der Schnitt ist von mir und verbessert sich von Hose zu Hose. Den Twill mag ich sehr gerne. Er ist schön steif und hält meine Pölserchen zusammen, ist aber trotzdem nicht dick. Gekauft habe ich ihn vor Ewigkeiten bei Biostoffe.at.
Bei dieser Hosen-Ausgabe bin ich noch nicht ganz mit dem Bund zufrieden. Er ist hinten zu kurz geraten, auch die Weite war nicht perfekt. Darum habe ich im rückwärtigen Teil ein Gummiband eingezogen. Nun sitzt sie auch ohne Gürtel gut.
Richtig daneben gegangen sind die rückwärtigen Hosentaschen. Die Form ist schrecklich unvorteilhaft. Da sie aber komplett dunkelblau ohne Kontrastnähte sind ist auch das in Ordnung. Der Zipp ist fürchterlich eingenäht, aber das sieht man von außen nicht. Im letzten Jahr habe ich wirklich das Zippeinnähen gelernt, geholfen hat mir diese Anleitung von Walter Lunzer.


Die Weste ist neu. Der Rest der Welt sagt zu dem Teil Jacke, ich weiß. Aber ich bleibe da standhaft österreichisch. Der Schnitt kommt aus der Ottobre 5/15 heißt  Georgeous Grey. Eigentlich ist es ein Strickmantel. Ich habe den Schnitt auf die passende länge gekürzt und den Schnwung am Ärmel ein wenig "begradigt", da meine Stoffe wesentlich fester fallen als Strickstoff.
Richtig gut geworden ist die Haptik der Stoffkombination. Der gestreifte Körper ist aus einem Jaquard Jersey. Die Ärmel sind aus dunkelblauem, sehr dickem aber weichen Interlock, Paspel und Schlakragen aus normalesm Jersey. Irgendwie haben alle drei Komponenten die perfekte Kombination aus Festigkeit und Anschmiegsamkeit. Acuh diese Stoffe sind von Biostoffe.at.  


Der Sinn des Sandsturms

Füße im Sandsurm - Schicksal


Mehr Interpretationen über die Sandsturm-Stelle von Haruki Murakamis "Kafka am Strand" findet ihr bei Holunder.

April 12tel 2017


Es ist einfach super, wenn man Freunde hat die sich für einen zum Affen machen! Danke Susanne - mamimade!

So sieht das erste Quartal des heurigen Blicks aus. Es erstaunt mich jedes Jahr wieder aufs Neue wie sehr sich das Licht ändert!



Und nun mein heißgeliebter 5-Jahres-Blick.



Alles neu macht hier der Mai! Wie kommt ihr denn mit meinem neuen Blogdesign zurecht? Könnt ihr die Schrift gut lesen? Ist es euch zu Grau hier?






Gelb


Gelb ist die April-Farbe bei 12colours of handmade fashion! Was hab ich mich auf die Farbe gefreut! Ich hatte richtig Lust auf ein gelbes Teil... und dann kam sie mir plötzlich abhanden, die Inspiraton. Futsch! Einfach weg.


Andrea -Holunder- hat mir mit ihrem Post das entscheidende Hölzchen zugeschupft. Der Spruch von Phil Bosmans hat mich nicht mehr losgelassen. Der Shirtschnitt ist Statment aus Ottobre 2/17. Und dass meine aufgepinselte Sonne herrlich im Sonnenlicht glitzert, das müsst ihr mir einfach glauben. Besonders genial ist es, dass Leiberl und Schuhe wirklich exakt denselben Gelbton haben.

Ich bin nicht jemand der lange traurig ist, ewig grübelt oder sich leicht beleidigen lässt. Klar ziehen auch bei mir mal Regenwolken auf. Die entwickeln sich auch schon mal zu einem Gewitter. Aber die Sonne kommt einfach ganz rasch wieder durch. Und wenn es nur ein paar Strahlen sind - ich seh sie am Horizont!

Modische Matrone am Fashion Revolution Day #HAULTERNATIVE

Vor vier Jahren starben 1127 Menschen in Bangladesch, 2438 wurden verletzt. Alles Menschen, meist Frauen, die unsere Kleidung genäht haben. Das Unglück war vorhersehbar, das Gebäude eigentlich gesperrt. Aber die Profitgier, der oft europäischen Firmen, duldete keine Arbeitspause. Was dein und mein Beitrag zu diesem Unglück ist hat Susanne -mamimade- in diesem Post wunderbar zusammengefasst. Wenn ihr ganz gute Nerven habt lest diesen Artikel aus der Zeit. Er ist toll geschrieben!

Was tun?
Wie gegensteuern?

Meine heurigiger Beitrag zum Fashion Revolution Day:
Ich werde Matrone!
Ich sehe die Fülle
und nicht den Mangel in meinem Kleiderkasten!



Dieses Tryptichon hat Mano gemalt. Es dient den modischen Matronen als Stylevorlage für dieses Monat. Zum Niederknien genial ist etwa Beate -bahnwärterhäuschen- , bei Natalia -In The Writer´s Closet- und Tina -Tinaspinkfriday- könnt ihr euch verlinken.

Matrone? Klingt nicht gut in unseren Ohren. Früher war das ein positiv besetzter Begriff für Frauen die mit beiden Beinen im Leben standen. Und LEBEN ist auch das Stichwort für den Fashion Revolution Day. Die Näherinnen in Asien, die täglich ihre Familie mit viel Arbeit und wenig Lohn durchbringen, sind auch solche Matronen!

Als ich Manos Bild sah dachte ich: Oh! Da hab ich nicht viel im Kasten. Beim zweiten Blick wurde mir klar, dass es eigentlich drei Farben sind die ich liebe: kräftiges Grün, Lilatöne und Türkisblau und es gibt wirklich viel davon im Kasten! Nur in dieser Kombination hab ich sie noch nie gesehen.




So marschiert die Matrone morgen in die Schule.

Schal: selbst gestrickt - Das grüne Unaussprechliche
Jacke: Hess Natur
Shirt: selbst genäht - Flieder Shelly
Tasche: selbst genäht - Wald4tel.4Mädls.4Taschen
Hose: selbst genäht - noch ganz frisch ohne Post
Socken: Waschbär
Schuhe: Waldviertler



So begibt sich die Matrone zur Pilates Stunde.

Loop: selbst genäht - Restlwerk, war zu unspektakülär für einen eigenen Post
Shirt: selbst genäht - Lila
Pulli: Hess Natur
Tasche: ein genähtes Geschenk von Finestoff
Hose: selbst genäht - fuchsige Pyjamahose
Socken: selbst gestrickt, so alt dass es keinen Post dazu gibt
Schlapfen: Waldviertler



So spaziert die Matrone zur befreundeten Matrone.

Tuch: Kufyia aus Palestina, durch diesen Post bin ich darauf aufmerksam geworden
Shirt: selbst genäht - Der Baum und ich
Tasche: selbst genäht - Fleckerl Bube
Jacke: Hess Natur
Hose: Einziges nicht fair gefertigtes Teil der Runde. Jeans sind mein wunder Punkt. Kennt jemand eine Bezugsquelle fair gefertigter Jeans die LÄNGER als normal sind? Mir sind Hosen in Standardlänge zu kurz.
Socken: Hess Natur
Schuhe: Waldviertler


Ich möchte mehr auf die Fülle achten und weniger auf den Mangel! Nicht nur Mittwochs! Ein Vorsatz für die nächste Zeit, modisch aber auchin der Beziehung, der Arbeit,... ganz allgemein.


 

Frühlingspost 2017 - Minibuch


Ein wenig traurig bin ich, dass diese Minibüchlein meine letzte Sonntagsfreude bei Rita - mit hand und herz - sein werden. Aber alles im Leben hat so seine Zeit.

Und Frühlingszeit ist auch Postzeit!  Heuer sind Minibüchlein an der Reihe. Meine erste Assoziation zum Thema war der Bücherschrank meiner Oma. Sie hatte Minibüchlein meiner Uroma liebevoll auf einem Spitzendeckerl drapiert. Lauter alte Schinken waren das. Gedichte von Uhland, Faust,...

So einen Klassiker wollte ich auch machen. Ganz schnell bin ich beim Osterspaziergang gelandet, da mein Vater den so liebt. Ich wollte den alten, herrlich verstaubten Text, mit Bildern ins Jetzt holen.

Fast alle Fotos sind neu. Sie sind am ersten warmen Tag in Wien entstanden. Als ich wieder daheim war fiel mir die Goethe-Statue am Ring ein. Wozu hat man Freunde in Wien? Susanne - mamimade - hat mir die Goethe Bilder nachgeliefert.

Auch beim Einband habe ich versucht modern und altmodisch gleichzeitig zu sein. So habe ich mich für eine Einzelblattbindung entschieden, aber mit opulentem Ledereinband. 

Das war wieder mal eine Postaktion die so richtig lange in der Herstellung gedauert hat. Aber es zahlt sich aus. Meine Minibibliothek zu Hause wächst und wächst!  



Die sonnige Kinderstraße - Eye Poetry

Kinderhände halten ein Steckerl - sonnige Kinderstraße - Ringelnatz


Klappt auch hervorragend mit Steckerl!

Magisches Motto - Kontrast

Lange, sehr lange, hab ich mein Fotoarchiv auf Kontraste hin durchwühlt. Ich mag es alte Fotos unter einem bestimmten Blickwinkel zu betrachten und neu zu entdecken.

Und dann das. Gestern am Abend passierten mir magische Kontrastfotos.  Ein thematischer Volltreffer also. Das Kind hat einen Übernachtungsgast, wir spielen mit der Belichtungszeit, schon beim Fotografieren bin ich richtig geflasht von der Wirkung.

Das Archiv kann warten!