Mittwoch, 28. September 2016

Mittwochs mag ich...

... dass es mmi wieder gibt! :-)
... Siebdruck!
... geheimnisvoll sein. Kinderbegurtstag und so...


mmi - CiA

Dienstag, 27. September 2016

Paradiesbuch


Es ist fertig, mein Paradiesbuch! Vorige Woche trudelten die letzten beiden Seiten ein. Hurra!

Das Konzept: Man druckt selbst etliche Seiten und shcickt sie in der Postgruppe weiter - so hat man über den Sommer Drucke für ein ganzes Buch, das in Koptischer Bindung alles zusammenhält. Was für eine Entdeckung! Ich hatte gehörigen Respekt vor der Bindeart... total umsonst! Es geht wirklich einfach und sieht fantastisch aus! Der Buchdeckel besteht aus Frau Wiens Briefkuvert. Ihr seht also, selbst Kuverts sind bei diesen Postlerinnen immer gestylt.



Ich habe das Paradiesthema für mich  etwas erweitert und eigene Fotoausdrucke von paradiesischen Situationen beigefügt. Fast alle Bilder sind bearbeitet und verfremdet, das mach ich sonst sehr selten mit meinen Fotos. Außerdem schlummerten im Keller unzählige alte Arbeiten von mir. Linolschnitte, Kaltnadelradierungen und Wachsbatiken warteten im Dornröschenschlaf auf den perfekten Einsatz... gefunden!



Immer wieder überrascht mich wie gut sich "fremde Seiten" ergänzen. Die Themen sind gleich - die Technik total anders, die Farben harmonieren grandios miteinander, die Aussage wird zusammen verstärkt... 











Herzlichen Dank, liebe Frau Müllerin, für die Organisation! Es macht unendlich viel Freude gemeinsam zu arbeiten. Und die Koptische Bindung wird wohl ebenso wie der Siebdruck zu meinen Kann-ich-mach-ich-Techniken werden. Danke!




  

Mittwoch, 14. September 2016

Mmi... Bärtchen am Buben


Als Malala vor einiger Zeit zum Probenähen für ihren Paper-Piecing-Moustache aufrief, druckte ich gleich voller Eifer das "Schnittmuster" aus. Mein kleines Füchslein beobachtete mich und wollte wissen was das denn sei.

Ich: "Ein Bart."
Er: "Voll cool!"
Ich: "Nennt man auch Moustache."
Er: "Ist mir egal. Ich mag den Bart haben."
Ich: "Na, ein paar Jahre musst du schon noch warten."
Er: " Nein! Ich will den!"
Ich: "Den? Echt?"
Er: "Ja auf ein Leiberl. Ist ja total witzig."



Jersey war mir zum Probenähen dann doch irgendwie zu heikel, also haben wir uns auf eine Hose geeinigt. Und ja... ich muss sagen... voll cool triffts irgendwie ganz gut!

Das Bärtchen gibt es in zwei Größen. Wir haben uns für den großen, detailierteren entschieden - ihn aber nur mit 90% ausgedruckt. Das ist für eine Kinderhosenbein immer noch groß. Nun schmiegt er sich ums dreiviertel Bein und man braucht einen zweiten Blick um aus dem "Muster"  im Kopf einen "Moustache" zu kreieren.



Regenbogen mag ich nicht nur mittwochs, sondern einfach immer. Also haben wir uns für einen Regenbogenverlauf entschieden, auf ganz bravem Dunkelblau.

Die Hose ist einer unser Klassiker - Bo. Der Schnitt sitzt einfach super! Ich mag den Schwung der Hintertaschen so gerne. Mit dem Regenbogenrand kommt er auch besoders gut raus.

Die Vortertasche ist gänzlich anders gearbeitet als im Schnittmuster: Den Schwung am Vorderteil schneide ich jedes mal mit dem Rollschneider "mit Schwung und Augenmaß" zu. Diese Kante wird mit einem Jerseystreifen versäubert. Hinterlegt wird die Tasche mit einer Lage Stoff, die ich mit einer Naht am Vorderteil feststeppe. Die Vordertasche ist also innenliegend, aber ohne Tschenbeutel, denn der verdreht sich bei Kinderhosen immer. Mit der Methode bleibt alles schön geordent da wo es sein soll.




Hier noch ein Bild aus dem Werkprozess. Ich habe die Bärtchen-Teile durchnummereiert und kleine Tesa-Krepp  Stücke auf die jeweiligen Stoffe geklebt. Für den perfekten Farbverlauf habe ich nämlich etliche Male umgruppiert, auch beim Zusammensetzten hilft das ungemein.

mmi... ich weiß Frau Pfau mag grad nicht
Und das find ich super! Schaut hin. Weniger ist manchmal mehr!
 Made4 Boys - Kiddikram - CiA
 

Sonntag, 11. September 2016

Mode

  • Welchen Stellenwert nimmt in deinem Leben das Thema „Mode“ ein?
Bis vor einigen Jahren hätte ich gesagt: Mit Mode hab ich nichts am Hut.  Nun nenn ich ja einen Nähblog mein Eigen, was ich nähe ist hauptsächlich Kleidung... also ist Mode irgendwie doch sehr präsent in meinem Leben. Trotzdem fühle ich mich nicht "modisch" gekleidet.

Heuer im Frühling hatte ich ein A-ha-Erlebnis: Mode ist Kunst! Da die Erklärung hier den Rahmen sprengen würde, bitte ich euch - wenn es euch interessiert - hier nachzulesen.



  • Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?
bunt, bequem, selbst gemacht


 
  • Wer hat deinen Modegeschmack oder Kleidungsstil beeinflusst und geprägt?
Einerseits meine Omas und meine Mama. Eine Oma war eine Woll-Koryphäe, die andere Oma Schneiderin in der Wachau. Trachten waren mir von klein auf verraut. Deshalb fühle ich mich in einem Dirndl auch irgendwie "zu Hause". Meine Mama hat klassische Kleidungsstücke und Trachten gebliebt, sie aber immer witzig kombiniert und dem Das-tut-man-als-Dame-nicht hat sie weder in der Mode noch sonst in ihrem Leben Beachtung geschenkt.



Anderseits ist mein Mann mein Vorbild. Wärend ich mich immer wieder von der Schönheit eines Stückes blenden lasse, achtet er auch auf die weiteren drei wesentlichen Punkte eines Kleidungsstückes: Passform, Funktionalität und ökologische Unbedenklichkeit.


 
  • Worauf achtest du beim Kleiderkauf am meisten?
Auf Fairness im gesamten Enstehungsprozess, Passform, Funktionalität und natürlich Schönheit... danke, mein Schatz!


  • Welche Art von Kleidungstücken magst du ganz besonders und kaufst bzw. trägst sie immer wieder?
Westen (ich meine damit Cardigans) und Pullover aus hochwertiger, dünner Wolle. Jacken und Shirts nähe ich mir ausschließlich selbst, Hosen nun auch vermehrt.


  • Welche(s) Kleidungsstück(e) würdest du niemals tragen?
Zu eng, zu kurz, zu ausgeschnitten - an mir! Jemand anderem kann das was ich als "zu ausgeschnitten" bezeichne durchaus passen. Leggings sehen immer schrecklich an mir aus. Die zieh ich wirklich nie an. sonst bin ich mit dem Wort -niemals- recht vorsichtig.

 
  • Welchen Stellenwert haben bei dir Accessoires (wie Ketten, Tücher, Hüte usw.) ?
Früher habe ich viele Ketten getragen - das mache ich gar nicht mehr, denn Schals, Loops, Tücher sind meine ständigen Begleiter, sogar im Sommer. Hüte und Hauben (Mützen) trage ich hauptsächlich weil sie praktisch sind. Ich denke meine Mode folgt dem Bauhausgedanken: Die Form folgt der Funktion... Es muss bequem sein UND gut ausschauen. 


 
  • Sollte es deiner Meinung nach in der Mode bestimmte Regeln geben (z. B. ab 40 kein Minirock ;-)) oder findest du „Stilregeln“ eher hinderlich?
Kleidung ist für uns in Mitteleuropa eine Notwendigkeit um nicht zu erfrieren. Auch im Sommer? Nein. Zu einem Guten Teil ist sie auch Kunst. Wir umgeben uns mit ihr, da wir uns dem gesellschaftlichen Druck beugen. Manche Menschen haben einfach ein Gespür für Kunst, andere nicht so. Jegliche Kunst, egal ob Musik, Malerei, Arichitektur,... folgt unendliche vielen Regeln. Denkt nur an den Goldenen Schnitt  - den kann man nicht wegdiskutieren, der funktioniert immer.
Aber, es ist auch total spannend ihn wissentlich zu brechen! Was dem Gigl gefällt kann der Gogl schrecklich finden. Wär das fad, hätten wir alle einen identen Geschmack. Reibung (in gewissem Maße) macht das Leben spannend! Also ich persönlich mag Socken in Sandalen gar nicht! Aber es ist super, wenn mir so ein Exemplar unterkommt. Dann hab ich was zum Gatschen mit den Freunden. Schließlich bin ich Österreicherin. Sudern ist Volksport. Dazu brauchts aber Unterschiedlichkeit!

 
  • Gibt es für dich ein modisches Vorbild?
Nein, kein berühmtes. Es gibt etliche Menschen in meiner Umgebung die ich für "gut angezogen" halte, die einen eigenen Stil entwickelt haben. Das heißt aber nicht unbedingt, dass deren Mode an meinem Körper funktioniert. Ich durchforste auch gerne Modestrecken in Zeitungen, aber einfach aus Interesse an der Schönheit - nicht dass ich das Gefühl habe ich muss hier Neues finden.


 
  • Gibt es ein Kleidungstück, welches du aus verschiedentlichen Gründen noch nicht gekauft hast, welches aber ganz oben auf deiner Wunschliste steht?
Momentan hätte ich gerne einen ganz klassichen Dufflecoat. Ich habe in meiner Jugend schon einen besessen und getragen bis er durch war. Meine Ansprüche an Material und Passform sind in den letzten Jahren aber leider so hoch geworden, dass ich ihn mir im Moment einfach nicht leisten möchte.


Das waren 10 Fragen zum Thema Mode, feinsinng gestellt von Lotta. Ich habe schon etliche, spannende Interviews gelesen. Schaut doch auch bei ihr vorbei! Es ist mir immer eine Freude ihre Fragen zu beantworten, rückt es doch den eigenen Standpunkt wieder ein wenig in den Fokus.

Freitag, 2. September 2016

Augsust 12tel 16

Na so was! Im August wollte keiner mit mir zum Fotografiern mitkommen! Pfff... hab ich den Doppelliegstuhl eben alleine besessen!

Und das hier musste auch getestet wernden:


Angeblich will ja keiner mit, weil ich immer so viele Fotos schieße und verliebt ums Gebäude streiche. Ich glaube ja, es war ihnen einfach zu heiß. Und es hat auch noch niemand Eis unter der Pergola probiert. Das ist irgendwie Touristenprogramm... ätsch! Super wars!


Die Außehülle ist ja immer genial, aber bei Sonnenschein spielt sie ihre ganze Schönheit aus. Selbst den Himmel macht sie gleich noch ein wenig dunkelblauer.


Das Loisium ist  der End- und Anfangspunkt des Kellerlabyrinths, die ganze Langenloiser Altstadt ist ja unterkellert. Die Fenster an der Außenhülle stellen den Grundriss der großen Röhren dar.


Die Materialen des Kubus sind auch jene, die in einem Keller Bedeutung haben: Stahl repräsentiert die Tanks, Glas für die Flaschen und die gesamte Innenwand ist aus Kork, der den Flaschen in unserer Region jedoch schön langsam abhanden kommt. Noch vor zehn Jahren hätte ich das nicht gedacht - Drehverschlüsse sind echt ganz praktisch. Vor einigen Jahren dachte ich noch es sein der Untergang der Weinkultur, so kann man sich irren. 





A weekend reflection for James. Old buildings, nature and the cube are a good match.


Schließlich, mein 4 Jahresblick. Love it!

Freitag, 26. August 2016

Die abgefahrenste Busstation!


Besichtigung im Stift Geras, im tiefsten Waldviertel. Altehrwürdige Geschichte, das Stift besteht hier seit 1153. Und dann das...



Die Busahltestelle davor ist die genialste, abgefahrenste die mir je untergekommen ist. Sie ist außen rundherum verspiegelt.



Sie ist innen rundherum verspiegelt!



Sie ist auch oben verspiegelt!!!



Ge - ni -al  !!!


The bus station in front of Geras monastery ist huge reflction. The mirrors are everywere!

 

Montag, 8. August 2016

Sommerpost 16


Sie ist verschickt, meine Sommerpost 2016. Die knappen Eckdaten: 9 Leute bilden eine Gruppe. Jede Teilnehmerin gestaltet 2 Doppelseiten in beliebiger Drucktechnik und versendet Exemplare an die Mitdruckerinnen. Am Ende des Sommers hat dann jede von uns unzählige Blätter, die in koptischer Bindung zu einem Buch gebunden werden. Auf das Binden bin ich noch gespannt, ich bin froh meine Druckwerke mal zur Post gebracht zu haben. Paradiesisch, wie das Thema, ist auch die Gewissheit den ersten Punkt einmal gemeistert zu haben.

Grund: gewalzter Gelidruck; Blumen: Blumen mit Pinsel Gelidruck; Blätter: Moosgummi

Meine erste Doppelseite soll meine Gegend repräsentieren. Es ist sehr grün, die Pflanzen wachsen üppig. Außerdem musste der Spruch von Voltaire wo drauf. Denn das Paradies ist für mich kein unerreichbarer Ort. Es ist ganz leicht zu finden, in kleinen Dingen, Begegnungen, im Beisammensein mit Freunden,... Die doppeldeutige Eva-Unterschrift konnte ich mir nicht verkneifen. Mein Namen ist Eva, also unterschreibe ich das auch. Man könnte es aber auch biblisch verstehen. Wir Evas lassen uns nicht vertreiben! Wir machen es uns einfach woanders auch wieder schön!

Himmel: gewalzter Gelidruck; Meer, Wolken: Pinsel Gelidruck; Fisch und Tropfen: Moosgummi

Paradiesisch ist es aber nicht nur wo es grünt und blüht, die Natur ist einfach unser großer Schatz unser "Vermögen". Meer ist einfach toll... aber so weit weg. Es gibt Paradiese, die kann man auch im Kopf bereisen. So wie mein Meer.

Untergrund: gewalzter Gelidruck; Muster: Scherenschnitt auf Geliplatte

Blumen gehören für mich ins Paradies. Und Muster! Und Formen!

Untergrund: gewalzter Gelidruck; Peacefahne: Mossgummi; Chamäleons: Moosgummi

Frieden ist ein paradiesischer Zustand. Deshalb hat die Peace-Flagge Platz auf meinem Blatt genommen. Es ist paradiesisch, wenn man sich als rotes Chamäleon - im sonst gänzlich grünen Urwald - wohlfühlen kann.

Sonntag, 7. August 2016

Juli 12tel 16


ßiggang ist aller Laster Anfang?
Nein!
 Faulenzen zu können halte ich für sehr wichtig, nicht nur an Sonntagen!
Der August ist schon ganz gut im Laufen... ich zeig euch mal die Juli Bilder.  Die Affenhitze hält sich heuer in Grenzen, aber affig benehmen kann mich sich deshalb trotzdem. Ins Bild wächst eine Ranke, wird Zeit fürs Reinstricken und Ausbrocken, Müßiggang herrscht auch im Weingarten!


Im letzten Monat haben die Trauben den größten Wachstumsschub zurückgelegt, vergleicht mal mit dem Juni-Bild! Was jetzt noch kommt ist Zucker ;-)




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